Geschichte

Wir erweitern unseren Standort

Es gibt nun einen Haus- und Hofladen, ein neues Büro, ein Lager, ein kleines Labor und einen Seminarraum, in dem die Workshops abgehalten werden. 

Wir betreten Neuland: das Vienna Food Festival

Es ist eines der größten Food Festival Österreichs und wir sind mit dabei!

Die BesucherInnen verköstigen wir mit herrlichen Pilz-Burgern: gebratene Austernpilze im Wachauer Laibchen, Pilz-Aufstrich und Rucola.

Ein weiteres kulinarisches Highlight: Hot-Dog mit gebratenen Austernpilzen in einem Chicorée-Blatt und Brunnenkresse-Mayonnaise. 

Aufregend: Unser erster Pilzzucht-Workshop

20 BOKU-StudentInnen lernen die Hut & Stiel-Produktionsstätte kennen und erfahren alles über Pilzzucht in Theorie und Praxis. 

Award Neongreen Adventures

Bei den Erdgsprächen 2016 in den heiligen Hallen des Museumsquartiers wird Hut & Stiel der Preis des Neongreen (Ad)ventures 2016 verliehen. Eine besondere Ehre, die jedes Jahr an ein nachhaltiges Projekt vergeben wird.

 

Limonenseitling & Neukunden

Wir erreichen erste erfolgreiche Zucht-Experimente von Limonenseitling & Co, entscheiden uns aber gegen diese Pilzarten – die Sporenbelastung ist uns einfach zu hoch. Dafür aber verschreiben wir uns dem Austernseitling mit Leib und Seele.

Außerdem gewinnen wir tolle neue Kunden: das Motto am Fluss, die Liebe, das Steirereck im Stadtpark, Ströck Feierabend und mehrere Foodcoops. 

Top 10 bei Greenstart

Wir sind unter den zehn FinalistInnen von "greenstar(t) 2016" – der Start-up Initiative des Klima- und Energiefonds.

Die drei Siegerprojekte werden am 17. Jänner 2017 verkündet.

Neue Kooperationen

Dank des großartigen Angebots des Kuratoriums für Wiener Pensionistenwohnhäuser (KWP) bekommen wir ab sofort den Kaffeesud aus fast allen Wiener Pensionistenwohnhäusern.


Die Firma Santora beliefert "die Häuser zum Leben" mit Bio-Kaffee und liefert den gesammelten Kaffeesatz zu unserem Standort in die Innstraße.

 

Ein großes Dankeschön für die tolle Unterstützung!

Crafted!

Beim Ideenwettbewerb „Crafted in Vienna. Wien produziert.” wählt uns die Jury von rund 150 Bewerbungen auf den zweiten Platz. 

Das Foto verrät's: Wir konnten uns das Grinsen kaum zurückhalten!

 

Das Preisgeld investieren wir sofort in ein neues elektrisch betriebenes Lastenfahrrad. 

MLN Paris

Wir fahren nach Paris zum europaweiten Treffen des Mushroomlearningnetwork (MLN). Als Teil des MLN (seit dem Praktikum im Rotterdam) treffen wir aus ganz Europa Pilzzucht interessierte Menschen, lernen verschiedene Projekte kennen, tauschen Erfahrungen und Wissen aus und bahnen neue Kooperationen an. 

Es war uns eine Freude!

Hut & Stiel bekommt ein Gesicht

Wir sind auf facebook! Der Keller wird uns zu klein und wir wagen uns ins world wide web. Besucht uns!

Die „Schönheitsfehler“ ins Gläschen

Versteht uns nicht falsch! Wir finden alle unsere Pilze wunderschön. Aber es gibt welche, die etwas aus der Form geraten sind und diese verarbeitet unser Partner Peter Hiel zu Pilz-Sugo, Pilz-Aufstrich und Pilz-Pesto.

Erste Kaffeepartner & weiterer Ausbau

Mit einem Fahrzeuggewicht von ca. 60kg wird das Kaffeesammeln besonders bergauf und bei Gegenwind zum ultimativen Boot Camp-Workout. 

Pro Woche radeln wir 150-200 kg Kaffeesatz zu unserer Produktionsstätte. 

 

Die Umbauarbeiten laufen: Es entsteht der Inkubationsraum, der Boden, die Regale und vieles mehr.

Juhu – Unser erster Kunde!

Wie wir legt auch das HEUER am Karlsplatz besonders viel Wert auf Regionalität und Zero Waste.

Erste Pilze & die Geburt von Hut & Stiel

Der Firmenname „Hut & Stiel - Die Wiener Pilzkultur“ und unser Logo erblicken das Licht der Welt. Wir sind begeistert, geradezu hin und weg von der kreativen Umsetzung unseres Chaos im Kopf ;) 
Vielen, vielen Dank unserem lieben Freund, Norbert Habring!

Renovierung des Kellers

Wie es nun einmal bei Renovierungsarbeiten so ist, werden aus der geplanten 1-monatigen Renovierung letztendlich 5 Monate. 5 Monate, in denen wir sämtliche Höhen und Tiefen erleben, sehr viel aber lernen. Zum Beispiel, dass man alten Putz von 500m2 Wandfläche nicht mit Hammer und Meißel entfernen kann, außer man hat 100 Jahre Zeit. 

Endlich! Wir haben einen Standort

Das Praktikum in Rotterdam hat uns mit Elan und Motivation geimpft. Ein Standort sollte am Besten gestern her. 
Und wir werden fündig: In der Innstraße. Ein Altbaukeller, den wir wegen seiner Baufälligkeit eigentlich abgeschrieben hatten. 
Wir unterschreiben den Mietvertrag und legen los! Zu unserer Ungeduld: Mit der Renovierung. Nicht mit der Pilzzucht. 

RotterZwam

RotterZwam

Florian Hofer nimmt am Erasmus for Young Entrepreneurs Programm teil, um bei einem bereits etablierten Pilzzüchter alles über die Pilzzucht auf Kaffeesatz zu erlernen. Ein Coach aus seinem Unternehmensgründungsseminar ermöglicht ihm das.

Flo landet bei RotterZwam in Rotterdam. Dort lernt er in 4 Wochen so viel wie in 4 Wochen eben möglich ist: fachliches Know-how, viel Praktisches und nützliche Tipps zum Gründen des eigenen Unternehmens.

Und weil wir die Geschichte von RotterZwam so spannend finden, hier die absolut kurze Kurzversion: In einem leerstehenden Schwimmbad im Herzen Rotterdams werden Pilze auf Kaffeesatz gezogen. Ganz nach dem Sinne der Blue Economy und mit einem Open Source Ansatz. 

 

Unsere Motivation steigt und steigt: Ein Standort muss her.

Das neue Team

Das Seminar ist zu Ende. Die beiden WU Studenten verlassen das Team. Nicht wegen des Teams, aus zeitlichen Gründen, meinten sie zumindest. Es gibt aber einen Neuzugang: Manuel Bornbaum. Weitere Planungen und Versuche erfolgen zu Dritt. Und letzten Endes übrig bleiben Florian Hofer und Manuel Bornbaum. 

In der Pilz-Produktion erfolgt aber baldige Ernüchterung: Die ersten Versuche Pilze auf Kaffeesud selbst zu züchten scheitern kläglich. Viele Stunden der Projektplanung und keine nennenswerten Erfolge. Und dann stellt sich auch noch die Standortsuche als große Herausforderung dar: Niemand will einen Keller an zwei Studenten vermieten, die darin Pilze züchten. Wir verstehen einfach nicht warum.
Viele Fragezeichen entstehen, die Unsicherheit ist groß und die Motivation teilweise im Keller. 

Wir fragen uns: Wie soll es weiter gehen?

Der Anfang 

In der Vorlesung zum Thema Unternehmensgründung (EI Garage), bei der Studenten der BOKU, WU Wien und TU Wien im Team beliebige Geschäftsideen durchspielen, hört Florian Hofer erstmals von der Möglichkeit Pilze auf Kaffeesud zu züchten. 

Für Flo ist das so unfassbar, dass er sich näher damit beschäftigt und herausfindet: Es ist tatsächlich möglich! "So, let’s do it", dachte er sich.

Gemeinsam mit zwei WU- und einem TU-Studenten entstehen die ersten Überlegungen zu einem Geschäftsmodell.